Donnerstag, 15. Juni 2017

Frau Ilvie

Wer denkt bei Ilvie auch immer gleich an Wickie?
Seit vor kurzem der neue Schnittreif-Schnitt erschien und überall Frau Ilvie - Versionen auftauchten, summte ich im Kopf jedes Mal direkt "Hey, hey Wickie, die Wikinger...". Zum Glück hat aber Frau Ilvie so rein gar nichts vom Gewand einer Wikingerfrau, so dass ich mich furchtlos ans Nähen gemacht habe. :-)
Meine Frau Ilvie ist aus Viskoseleinen, den ich von Clarasstoffe habe. Bevor Clarissa diese Stoffe bei Instagram zeigte, hatte ich davon auch noch nichts gehört und konnte mir zuerst nicht recht was darunter vorstellen. Das ist ja schon immer so ein bisschen aufregend beim online-Stoffshopping: wie fühlt sich der Stoff an? Wie schwer ist er? Taugt er tatsächlich für das geplante Nähprojekt?
Mit der Zeit entwickelt man zwar ein bisschen ein Gespür für Materialien bzw. ihre Zusammensetzung und kann sich dann schon ungefähr vorstellen, wie ein bestimmter Stoff sein wird. Aber Reinfälle gibt es trotzdem immer mal wieder. Und so macht man seine Erfahrungen und bleibt meistens einfach bei Bewährtem, d.h. bestellt immer wieder die gleichen oder zumindest ähnlichen Stoffe.
Der Viskoseleinen sah allerdings auf den Bildern so schön aus und der Name hörte sich für mich spannend an, dass ich schwach wurde. Letztes Jahr bin ich ja so ein bisschen zum Viskosefan geworden und in Kombi mit Leinen, also mit einem Baumwollanteil, konnte es ja nur noch besser sein. Oder?!
Ja, ich finde schon. Mir gefällt Viskoseleinen ausgesprochen gut. Tatsächlich fühlt es sich an wie eine Mischung aus Viskose und Leinen. Eine etwas rauhere, baumwollenere Viskose oder ein sehr weiches, geschmeidiges Leinen. Ihr könnt's euch aussuchen. ;-) Auf jeden Fall aber prädestiniert für leichte Sommerblusen oder auch Schals.
Der Clou an Frau Ilvie ist ja nun der Schlitz im Rückteil. Ihn zu nähen ist, wie die ganze Bluse an sich, nicht wirklich schwer. Man muss dann nur beim Tragen aufpassen, dass die Bluse immer richtig sitzt, d.h. hinten nicht zu weit runterrutscht, weil sonst ein Stück vom BH-Verschluss zu sehen ist. Also entweder achtet man stets auf den perfekten Sitz oder besorgt sich einfach ein paar hübsche Dessous. Oder näht sich welche...
Ich mag Frau Ilvie jedenfalls sehr und bin froh, sie in meine Sommergarderobe mitaufgenommen zu haben.

Macht's gut,
Catharina

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Donnerstag, 8. Juni 2017

Ich näh mir ein Dirndl - Finale

Yeah! Hier isses: das Dirndl!
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Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Post beginne, aber ehrlich gesagt, fehlen mir so ein bisschen die Worte. Ungefähr zwei Monate lang habe ich an meinem Dirndl gearbeitet. Ich habe genäht, gestickt, überlegt und euch an - fast - allem teilhaben lassen. Tja und dann war es fertig. In einer spontanen spätabendlichen Nähaktion habe ich noch die Tasche genäht und dann war alles vollständig.
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Alles war so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Manches war sogar besser geworden bzw. manches habe ich tatsächlich besser hingekriegt, als ich anfangs gedacht hatte, manchen Plan habe ich während des Nähens umgeworfen, aber so im Großen und Ganzen ist das Dirndl so geworden, wie ich es haben wollte.
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Zu den hard facts: Schnittmuster ist das Miederdirndl Anna von Mondbresal. Alles in allem war es nicht wirklich schwer zu nähen. Selbstredend ist es kein Anfängerprojekt, aber wenn man ein bisschen Erfahrung hat, kann man sich anhand der Anleitung gut durch die einzelnen Schritte hangeln. Die Bluse habe ich lediglich an den Ärmeln minimal im Vergleich zum Originalschnitt verändert (was genau, hatte ich im Teil 4 beschrieben).
Das Dirndl selbst ist aus Chambray, das Mittelteil des Mieders aus Velours und die Schürze (sowie die Froschgoscherlborte und die Paspeln am Rückteil) sind aus Partysatin. Wie ihr seht, kann man so ein Dirndl also auch sehr gut ohne klassische Trachtenstoffe nähen.
Die Stickvorlagen sind von Hoffelt and Hooper.
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Da ich mich an diesem Projekt ja etwas austoben wollte, habe ich einige Details gestaltet. Die Froschgoscherln hatten es mir schon recht früh angetan und ich habe länger hin und her überlegt, ob es den Aufwand wert wäre. Aber ich finde, es hat sich auf jeden Fall gelohnt die Borte herzustellen und den Ausschnitt damit einzufassen.
Der Haarschmuck war so ein bisschen logische Konsequenz, um das Mädchenhaft-Romantische des Dirndls auf dem Kopf fortzusetzen. Ihn habe ich mit Kunstblumen, ein paar Trachtenknöpfen und einer nicht zu kleinen Portion Heißkleber zusammengestellt. ;-)
Worüber ich mich aber am meisten freue, ist die Stickerei am Mieder. Wie es dazu kam, dass ich mich der Handstickerei zugewandt habe, könnt ihr im ersten Teil noch mal nachlesen. Jedes Mal, wenn ich das Kleid anschaue, freue ich mich darüber, dass ich mich getraut habe, etwas Neues zu versuchen. Oft genug muss man eben einfach nur mal etwas wagen, sich trauen und dann wird man auch belohnt.
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Zusätzlich zum Dirndl habe ich noch eine Jacke und eine Tasche genäht.
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 Die Jacke kennt ihr ja schon. Sie ist der Cardigan mit Schalkragen von Lillesol und Pelle, genäht aus dem KnitKnit von Hamburger Liebe und Albstoffe.
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Die Tasche ist ohne Schnittmuster entstanden. Ehrlich gesagt habe ich mein Reststück der Froschgoscherln als Grundlage genommen und mir daraufhin das Schnittteil gezeichnet. Genäht habe ich die Tasche aus 3mm-dickem Filz. Ich habe ihn ganz einfach, einlagig und mit offenen Kanten vernäht. Geschlossen wird die Tasche mit einem Magnetverschluss, den ich unter der Stickerei versteckt habe. Die Stickerei wiederum habe ich auf ein Stück des KnitKnit gestickt und dieses dann auf das Taschenteil appliziert. 
Bei dieser Stickerei habe ich übrigens den Jacquard auf der Rückseite mit Vlies verstärkt, wodurch das Sticken um einiges einfacher war und das Ergebnis auch sehr viel schöner und gleichmäßiger wurde, als das, was ich direkt auf die Jacke gestickt hatte. Das wäre nun auch schon die größte Lehre, die ich aus meinem Projekt gezogen habe: Dehnbare Stoffe sollten vor dem Besticken mit Vlies verstärkt werden!
tracht froschgoscherl stickerei
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Tja, und dann, als ich die Tasche genäht hatte, ging es ans Bildermachen. Wir haben einen Tag mit Spitzenwetter erwischt, es war Christi Himmelfahrt - Vatertag. Und obwohl wir dachten, dass wir eine eher einsamere Stelle ausgesucht hatten, kamen dann doch einige Vatertagsausflügler vorbei. Sagen wir's so: sie hatten alle was zu gucken... ;-) Und einer hat dann tatsächlich noch gefragt, ob ich extra fürs Foto das Dirndl angezogen hätte?! Äh ja, habe ich. :D
tracht froschgoscherl paspel
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Auf der Rückseite des Dirndls habe ich Paspeln eingenäht, die ich aus dem Satin der Schürze hergestellt habe. Auch das war eine weitere Premiere während dieses Projekts. Bis dato hatte ich noch nie Paspeln selber gemacht; da ich sie aber so gern vernähe und ich auch gern welche ins Dirndl integrieren wollte, die passen, blieb nur das Selbermachen. #allesmussmanselbermachen
Aber ich mag es einfach, wenn sich so ein roter bzw. in diesem Fall rosa Faden durch ein Outfit zieht.
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Ach ja, Tanzen geht mit dem Dirndl natürlich auch. So langsam verstehe ich, was meine Töchter an Drehkleidern so mögen. Fehlt jetzt nur noch jemand, der mit mir tanzen geht.
Also, fürs nächste Volksfest bin ich jedenfalls gerüstet. Außerdem steht ja noch der Test aus, ob man nach ein oder zwei Mass Bier noch fehlerfrei Froschgoscherlborte sagen kann. Ich bezweifle das ja immer noch so ein bisschen... Aber wir werden sehen.

Was näht ihr denn gerade so? Ich werde jetzt erst mal ein bisschen in mich gehen und mir das nächste größere Projekt überlegen. Es gibt durchaus noch die eine oder andere Lücke in meinem Kleiderschrank, die ich schließen könnte. Vielleicht mache ich mich gleich mal an etwas für den Herbst?!
Ich muss ja gestehen, dass ich den Entstehungsprozess des Dirndls richtig genossen habe. Alles hat irgendwie gut funktioniert (bis auf die Stickerei auf der Jacke vielleicht), es gab nichts, was so richtig schiefgelaufen ist. Und nachdem da keine Deadline war und ich nur wusste, dass ich gern ungefähr bis zum Sommer fertig sein möchte, habe ich tatsächlich das Gefühl, dass es schnell ging. 
In den nächsten Wochen habe ich dann erst mal wieder ein paar neue Sachen für Mädels und Damen zu zeigen, die uns den Sommer verschönern. Da werden richtig tolle Kleider, aber auch Oberteile und Hosen dabei sein, über die ich mich gerade schon sehr freue. Und ein paar Sommerbasics für mich brauche ich auch noch. Es gibt viel zu tun...

Macht's gut,
Catharina

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Dienstag, 6. Juni 2017

Cosi Swimsuit und Badeshorts

Zuerst möchte ich mich mal ganz herzlich bedanken für das tolle Feedback zu den Jungssachen, die ich im Rahmen der #boyswillbeboysmitnähconnection-Woche gezeigt habe. Es ist immer wieder schön für mich, wenn euch die Sachen, die ich nähe, gefallen oder ich euch mit meinen Bildern auf irgendeine Art und Weise inspirieren kann.

Heute geht es auch schon direkt mit Neuigkeiten bei Nähconnection weiter. Und diesmal gibt es etwas passend zur aktuellen Jahreszeit: Badesachen im Retrolook!
Für die Mädels gibt es eines der, nein eigentlich das vielfältigste Badeanzugschnittmuster, das mir bis jetzt untergekommen ist. Sage und schreibe vier verschiedene Badeanzug- und drei Bikinivarianten gibt es im Ebook. Volants, Rüschen, Raffungen und eine außergewöhnliche Schnittführung machen diese Badesachen besonders.
Nachdem meine beiden Töchter schon Bikinis haben, habe ich mich dazu entschieden Badeanzüge zu nähen.
Für die C habe ich Variante D genäht, ein - eigentlich - einfacher Badeanzug mit einem Schöschen. Aber ab und an ist weniger doch einfach mehr und ich muss sagen, mir gefällt diese schlichtere Version aus einfarbigen Stoffen richtig gut. Zumal die Farben bei diesem Anzug ja eher gedeckt sind. Bei den Trägern habe ich mich, wie auch bei dem Anzug für die F für die Neckholdervariante entschieden. Also eigentlich habe ich lediglich die Träger am Vorderteil befestigt und verknote sie dann im Nacken.
Der Anzug der F ist so ein bisschen in einer 80er-90er-Gedächtnisfarbkombi gehalten. Aber ich finde, was, wenn nicht ein Badeanzug kann diese Farben haben und wer, wenn nicht eine niedliche Zweijährige kann diesen dann tragen...?! :D Außerdem ist es damit definitiv leichter, sie im Babybeckengewimmel im Auge zu behalten. 
Genäht habe ich hier Variante A/B, d.h. ich habe das geraffte Mittelteil von Variante A mit den Beinrüschen von Variante B kombiniert.

Diese Badeanzüge sind übrigens mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass man auch gut ohne Overlock schöne Sachen nähen kann. Ein bisschen Badeanzugstoff, ein bisschen Gummi und eine Jerseynadel für die Nähmaschine - mehr braucht es tatsächlich nicht. Auch wenn ich hier zumindest die Gummis mit der Overlock aufgenäht habe, reicht eigentlich die normale Nähmaschine komplett aus. Ursprünglich wollte ich die Gummis mit der Zwillingsnadel absteppen. Diese ist mir aber kurz zuvor abgebrochen und ich hatte keine Zeit, eine neue zu besorgen. Also musste es mit Zickzack- und Wellenstich gehen und es hat wunderbar geklappt. Klar, eine Zwillingsnaht hätte definitiv für eine schönere Optik gesorgt, aber manchmal muss man es dann auch gut sein lassen, denke ich. Meine Mädels mochten die Anzüge auf den ersten Blick und da wir gerade Ferien haben, werden wir sie sicher demnächst ins Freibad ausführen.

Neben den Badeanzügen gibt es auch noch einen Shortsschnitt für die Jungs. Die Shorts können ganz klassisch oder aber mit Stoffunterteilungen genäht werden. Auf diese Weise kann man super Colourblocking machen und dadurch Reststücke verwerten. Ich habe für den L die Shorts aus einem Stück Stoff genäht. Um Akzente zu setzen, habe ich noch zwei Streifen in Kontraststoff appliziert und die Variante mit Beinbündchen gewählt. 
Das Besondere an diesem Shortsschnitt ist, dass man sie zum Wenden nähen kann. Wie das dann im Einzelnen funktioniert, ist in der Anleitung gut erklärt. Diese hier ist allerdings nur einfach und in dieser Version blitzschnell fertig. Falls ihr also mehrere Jungs zu versorgen habt oder einen Tag vor dem Urlaub feststellt, dass euer Sohn noch eine Badehose braucht, seid ihr bei dieser Shorts an der richtigen Adresse. 

Passend zur Hose gibt es im Ebook übrigens auch noch einen Tanktopschnitt. So kann man auch für Jungs komplette Badeoutfits herstellen.

Stoffe für die Badesachen bekommt man inzwischen übrigens in vielen Onlineshops. Sucht einfach nach Badelycra. Die Stoffe der Sachen, die ich euch hier gezeigt habe, sind von Alles für Selbermacher und Silke's Nähshop.

Die Ebooks zum Cosi Swimsuit* und zur Badehose mit Tanktop* gibt es bei Nähconnection noch bis 11.6. 20% reduziert. Traut euch unbedingt ran, es lohnt sich und ist wirklich nicht so schwer, wie man vielleicht denkt. Falls ihr noch Badeanzugstoff braucht, habe ich sogar noch einen kleinen Tipp für euch: Wenn ihr bei Spoonflower mit dem Code "naehlycra" bestellt, erhaltet ihr ein 20x20cm großes Stück Sportlycra kostenlos. Der Code gilt noch bis zum 15.6.2017. 

Am Donnerstag habe ich übrigens das Finale von meinem kleinen Dirndl-Sewalong für euch. Ich bin wirklich gespannt, was ihr zu meinem Dirndl sagen werdet.

Macht's gut,
Catharina

*Die Schnittmuster wurden mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.*

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

Freitag, 2. Juni 2017

Fedora Hat

Was für eine coole und lässige Jungswoche #boyswillbeboysmitnähconnection, oder?! Heute habe ich hier noch den letzten Schnitt aus dem neuen Nähconnection-Schnittpaket für euch: den Fedora Hat.
Wikipedia sagt, dass ein Fedora ein Filzhut ist, der längs der Krone nach unten geknickt und an der Vorderseite an beiden Seiten eingekniffen ist.
Aha. Um ehrlich zu sein kannte ich den Begriff gar nicht, bis Annika uns den Schnitt vorstellte. Die entsprechenden Hüte kannte ich natürlich durchaus und mag sie sogar sehr gern.
Überhaupt mag ich Hüte an Männern und Jungs sehr. Bis jetzt habe ich meinen Söhnen eben immer welche gekauft und wenn genäht, sahen sie meist auch so aus (was ja nicht unbedingt schlecht sein muss...).  Aber mit diesem Fedora hat der L jetzt einen Hut bekommen, dem man das Selbstgenähte nicht auf den ersten Blick ansieht.
Genäht habe ich ihn aus Leinen, das ich mit S320 verstärkt habe. So haben Hut und Krempe einen schönen Stand, ohne zu steif und fest zu sein. Das Band habe ich aus einem Reststück des Jeans zugeschnitten, aus dem ich den Blazer genäht hatte. Um den Hut so lässig werden zu lassen, dass er zum restlichen Outfit passt, habe ich den Streifen für das Band nur einfach zugeschnitten und etwas ausgefranst.
Den Schnitt* zum Fedora bekommt ihr noch bis Sonntag bei Nähconnection im Paket mit den vier anderen Schnitten zum Angebotspreis. Wenn ihr noch Inspiration sucht, schaut euch doch noch mal meine Beiträge dieser Woche an oder stöbert auf dem Nähconnectionblog.
Tja und jetzt hatte ich euch ja noch einen kleinen Ausblick auf das Mädchenschnittpaket versprochen, das Ende Juni herauskommt. Ihr könnt euch schon mal freuen! ;-)
Macht's gut,
Catharina

*Das Schnittmuster wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.*



Mittwoch, 31. Mai 2017

Twisted Tank

#boyswillbeboysmitnähconnection die Dritte! Und das heute sogar vierfach und mit Mädelsverstärkung... :D
Aber der Reihe nach. Es wird richtig sommerlich. Im neuen Jungsschnittpaket von Nähconnection ist nämlich auch ein oberlässiger Tanktopschnitt enthalten. Genau richtig für heiße Tage.
Man kann ihn ganz normal, einheitlich aus einem Stoff nähen oder, so wie ich hier, die geteilte Variante wählen.
Mir persönlich gefällt die Version mit Teilung sehr gut. Eignet sie sich doch wunderbar um schon angeschnittene Stoffstücke zu verwenden. Einer meiner Nähvorsätze dieses Jahr ist es nämlich auch, die angesammelten Stoffvorräte abzubauen und in diesem Sinne habe ich mich sehr gefreut, dass ich für jeden der HamburgerLiebe-Jerseys einen passenden uni Kombijersey auf Lager hatte. Und ein cooler Look ist es ja sowieso.
Auf jeden Fall kann der Sommer jetzt aber endgültig kommen. In der letzten Woche haben wir ja schon einen Vorgeschmack gekriegt und da uns zwei Wochen Ferien bevorstehen, würde ich mich über Sommer, Sonne, Sonnenschein sehr freuen. Meine Kinder natürlich eh.

Den Schnitt* zum Twisted Tank bekommt ihr ganz neu auf Deutsch bei Nähconnection; aktuell im Schnittpaket mit vier anderen Schnitten zum Angebotspreis.
Am Freitag habe ich noch den letzten Schnitt aus dem Paket hier für euch und dazu wird es dann einen kleinen Ausblick geben, was euch demnächst im Mädchenschnittpaket erwartet. Ich freue mich also, wenn ihr dann noch mal reinlest.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei AfterWorkSewing

*Die Schnittmuster wurden mir zum Nähen von Designbeispielen zur Verfügung getellt.*

Dienstag, 30. Mai 2017

Perfect Polo und Small Fry Skinny

Und weiter geht es in der #boyswillbeboysmitnähconnection-Woche. Gestern hatte ich euch ja schon den Basic Blazer gezeigt. Heute gibt es das Perfect Polo Shirt und die Small Fry Skinny Jeans.
Für mich sind die beiden ein ziemlich perfektes Paar. 
Das Shirt hatte ich im letzten Jahr für den L schon mal genäht. Zugegebenermaßen mit ordentlich Bammel vorher, ob ich es tatsächlich schaffen würde, ein "richtiges" Poloshirt zu nähen. Aber schon damals habe ich festgestellt, dass es gar nicht sooo kompliziert ist. Es geht einfach nichts über gute Schnitte mit durchdachten Anleitungen. 
Genäht habe ich die beiden Shirts aus Sommerpiqué von Lillestoff. Aus dem Material hatte ich auch schon die Waterfall Raglan Shirts für meine Töchter und mich genäht. Und weil ich da so begeistert von dieser Stoffqualität war und weil mir die Farben gut gefielen (und ins Konzept passten), orderte ich für die Poloshirts noch etwas davon nach. Auch weil der Stoff eine sehr schön leichte und fließende Beschaffenheit hat, finde ich ihn ideal für Sommershirts. Allerdings hätte ich wohl in diesem Fall die Krägen der Shirts verstärken sollen. So sind sie jetzt leider etwas schlabberig.
Die "Limited Edition"-Plotterdatei habe ich übrigens mal wieder von Made by Frau S. Ich finde, diese Jahreszahl-Plots machen die Shirts ein ganzes Stück lässiger. 
Hier kann man auch ganz gut sehen, dass die Small Fry Skinny Jeans gar nicht so skinny ist, wie man es dem Namen nach vielleicht vermutet. Tatsächlich ist sie eine zwar gerade, aber nicht zu schmal geschnittene Jeans. 
Auch bei der Hose hatte ich vor dem Nähen ganz schön Respekt. Aber mein neues Motto ist es ja, Herausforderungen anzunehmen und so machte ich mich tapfer an die Jeans. Verwendet habe ich dafür einen leichten Stretchdenim.
Das Schöne am Nähen ist ja, dass man sich durchaus vieles so einrichten kann, wie man es möchte, dass man Änderungen vornehmen oder glücklicherweise auch mal den leichteren Weg einschlagen kann (auch wenn man gerade dabei ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen...). Und so habe ich mir das Einnähen eines Reißverschlusses gespart (was im Übrigen eine ganz reguläre Option der Anleitung ist). Dafür habe ich mich brav durch alle anderen Nähschritte gekämpft und Münztasche, Potaschen und Gürtelschlaufen genäht und schön ordentlich doppelt abgesteppt.
Es war wirklich faszinierend, wie nach und nach eine richtige Hose entstand. Also jetzt nicht eine Pumphose in Größe 86, aus Jersey, Sweat oder Cord; vier Schnittteile, Bündchen oben und unten; ihr wisst was ich meine. Nein, eine richtige Jeans. Für meine großen Söhne. Mit allem dran, was so dazugehört. Am Ende habe ich sogar noch passende Gürtel aus Gurtband dazu gemacht. Tschakka!
Ein schnelles Zwischendurchprojekt ist die Jeans natürlich nicht. Dafür ist sie definitiv ein Kleidungsstück, an dem man länger etwas hat. Ich habe sie jetzt für den Sommer in Shorts- bzw. Dreiviertellänge genäht, man kann sie aber natürlich auch als lange Hose nähen. 

Im Nähconnection-Shop bekommt ihr die Schnitte* zur Jeans und zum Shirt zusammen mit drei anderen fabelhaften Schnitten im Paket zum Angebotspreis noch bis Sonntag.
Morgen habe ich hier gleich die nächsten lässigen Sommerteile aus dem Paket für euch. Ich würde mich freuen, wenn ihr dann noch mal reinschaut.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

*Die Schnittmuster und die Plotterdatei wurden mir für das Erstellen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.*

Montag, 29. Mai 2017

Basic Blazer

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Heute startet die große #boyswillbeboysmitnähconnection-Woche! Annika hat mal wieder ein großartiges Schnittpaket geschnürt und diesmal gibt es etwas für die Buben. Mit dabei sind ein Poloshirt, eine Jeans, ein Tanktop, ein Hut ...
... und zum Auftakt seht ihr bei mir heute den Basic Blazer von Blank Slate Patterns.
Die Idee, einen Blazer für meinen Sohn zu nähen, fand ich direkt gut. Jedes Jahr gibt es immer wieder Anlässe, bei denen auch die Kinder ein bisschen formeller gekleidet sein sollen (oder ich zumindest möchte, dass sie das sind...). Allerdings will ich eigentlich auch nicht, dass sie sich verkleiden. Wenn es der innigste Wunsch meiner Söhne wäre, im dreiteiligen Anzug zu gehen, dürften sie natürlich. Das kam bislang allerdings noch nicht vor. ;-) Also überlegte ich, wie ich der Blazersache einen lässigeren Twist geben könnte und kam so auf die Idee, ihn aus Jeans zu nähen.
Auf diese Weise wäre er auch etwas alltagstauglicher. Denn um ehrlich zu sein, habe ich meinen Söhnen in den letzten Jahren immer wieder Blazer gekauft (für eben jene festlichen Anlässe), die sie dann aber doch nur ein oder zwei Mal getragen haben. So ein Jeansblazer aber kann ja durchaus auch so noch mal angezogen werden. Hier könnt ihr übrigens sehen, dass der Basic Blazer absolut bewegungsfreundlich ist.
Das Nähen ist übrigens gar kein Hexenwerk. Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass man ihn mal so eben nebenbei nähen kann. Und schon gleich gar nicht an einem Abend. Aber es ist durchaus machbar, denn die Anleitung führt einen sehr gut durch alle Nähschritte. 
Der Pullover, den der M (rechts) da trägt ist ein Bimaasweater.
Meine Idee, als ich mir Gedanken um die Umsetzung der Jungspaket-Schnitte gemacht habe, war, dass ich gern maritime Gesamtoutfits kreieren wollte. Und so haben sowohl der Blazer selbst, als auch die Taschen ihr Innenfutter mit Ankern bekommen. 

Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, könnt ihr auf den Bildern auch einige der anderen Schnitte des Pakets entdecken. Die stelle ich euch aber in den nächsten Tagen genauer vor.
Bei Nähconnection könnt ihr natürlich jetzt schon sehen, wie die anderen Schnitte des Pakets so aussehen und sie auch direkt kaufen. Es gibt die Schnitte bis Sonntag als Paket zum Angebotspreis, d.h. um 40% reduziert.


Macht's gut,
Catharina

*Die Schnittmuster wurden mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.*